Anreise PKW


Anreise / PKW: Anreise über Nord- u. Westdeutschland über Köln - Trier - Luxemburg (unmittelbar hinter dem 2. Tunnel in Richtung Metz abbiegen!) - Thionville – Metz – Dijon – Lyon.

Tipp: Die Autobahntankstellen in Luxemburg sind oft überlastet. Speziell in Berchem ist mit Wartezeiten zu rechen. Grevenmacher / Wasserbillig ist etwas weniger problematisch aber in Spitzenzeiten ebenfalls zu meiden. Es lohnt sich, die Autobahn zu verlassen und andere Tankstellen aufzusuchen. Hier bietet sich die Abfahrt Bettenbourg an: rechts wie links der Abfahrt gibt es in jeweils 1 - 2 Km Tankstellen, gut frequentiert aber meist ohne Stau an den Zapfsäulen.


Die Treibstoffpreise in Luxemburg sind in Ermangelung einer Ökosteuer deutlich unter deutschem Niveau und darüber hinaus staatlich kontrolliert. Sie können tanken wo Sie wollen, die Preise sind überall gleich, einen Unterschied zwischen Autobahnraststätten und den üblichen Tankstellen gibt es nicht. Aufpassen: Das Befüllen von Reservekanistern ist nicht gestattet. Dem Tankwart ist das natürlich egal, der verkauft Ihnen auch noch 100 Liter auf 5 Kanister verteilt – aber der Zoll jenseits des Großherzogtums wacht mit Argusaugen über mitgeführten, preiswert erstandenen Pistensaft. Nachversteuerung und Strafe drohen, wenn man erwischt wird.

Stau: Bei Stau von mehr als 2 km vor der Mautstelle Lyon (Villefranche) besser die Autobahn bei Belleville verlassen (In Belleville kann man am Supermarkt dann gleich ganz billig nachtanken), nach ca. 15 km Landstraße in Richtung Lyon bei Villefranche unmittelbar hinter der Mautstation dann wieder auffahren) – Lyon. Lyon-Centre ist morgens und abends zu meiden, in den Spitzenzeiten sollte man auf die Umfahrung ausweichen.

Verkehrsfunk: Wellenlänge 107,7 – die Musik und erst recht die aufdringliche Werbung sind nicht so leicht zu ertragen, deswegen besser nur alle 30 Minuten zu den Nachrichten einschalten. In der Hauptsaison gibt es sogar Durchsagen in Englischer Sprache!

Tanken: Autobahntankstellen und die freien Tankstellen zeichnen sich durch exorbitante Preise aus. Tanken sollten Sie möglichst nur an Supermärkten. Die Regel gilt: je größer der Markt, desto billiger der Treibstoff. Es kann passieren, dass Sie an einer Tankstelle, die nur 200 m vom Supermarkt entfernt ist 10 – 14 Cent mehr für den Liter zahlen. Sollten Sie glauben, kein Mensch würde dort tanken, so irren Sie sich. Die Umstellung auf den Euro hat die Franzosen jegliches Preisgefühl entzogen – was von der Wirtschaft nach wie vor völlig schamlos ausgenutzt wird. (6,56 FF = 1 €)
Herkömmliche Tankstellen fährt man bestenfalls an, um beispielsweise den Luftdruck der Reifen zu korrigieren. Supermarkttankstellen verfügen nicht über diesen Service, weil das schließlich kein Geld einbringt. Entsprechend oft sehen Sie längs der Autobahn havarierte Fahrzeuge mit zerlegter Reifenkarkasse.
Tanken bei Nacht: Überfälle auf Tankstellen oder das Prellen kommen keineswegs selten vor, deshalb müssen Sie bei manchen Tankstellen den Ausweis abgeben, bevor die Pumpe freigeschaltet wird.
Kreditkarten: Die einzigen wirklich zuverlässigen Karten sind richtige Kreditkarten oder die frz. „carte bleue“. EC-Karten der dt. Banken und Sparkassen werden nicht immer akzeptiert. LKW-Fahrer bitte aufpassen: Selbst mit einer DKV-Karte können Sie Schiffbruch erleiden.
Sorgen Sie immer für reichlich Treibstoff im Reservoir, nicht nur abends. Sie werden z.B. auf dem Lubéron feststellen, dass es dort deutlich mehr Immobilienmakler als Tankstellen gibt…

An den Mautstationen können Sie bar (das dauert) oder per Kreditkarte zahlen. Die Abbuchung erfolgt ohne Unterschrift – das geht also zügig. Für ganz Flotte, die öfters in Frankreich beruflich unterwegs sind, lohnt sich das Telebatch, das Fahrzeug wird gescannt und die Mautgebühr abgebucht. Abgesehen von den für diese Abonnenten vorgesehenen Spuren sind die rechten Spuren, dort wo die LKW-Fahrer die Maut bezahlen, meistens etwas zügiger zu durchfahren.

Obacht! 3 böse Fallen gibt es:
a) Motorradfahrer: es dauert seine Zeit, bis die Brieftasche hervorgezaubert und wieder verstaut ist.
b) alleine reisende Briten, die haben halt das Lenkrad auf der verkehrten Seite…
c) Die Polizei stellt gerne in den Mautstationen Radarfallen auf. Die sind kaum zu entdecken – also, rechtzeitig drosseln und es gemütlich angehen lassen.

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