St MARTIN de BROMES
Templerturm
Ein unscheinbares provenzalisches Örtchen, was man Dank einer Umgehungsstraße rasch links liegen lässt. Natürlich ist das ein Fehler! Anhalten und bummeln lohnt sich.
St. Martin des Brômes liegt auf 390 m Höhe und hat 400 Einwohner. Es gibt hier einen kleinen Lebensmittelladen, ein Restaurant , ein Café, einen Bäcker und einen recht ansehnlichen Bouleplatz. Hiermit erschöpft sich die Infrastruktur, was aber nicht stört, da Gréoux-les-Bains nur 6 km entfernt ist, hier gibt es alles was das Herz begehrt - sogar ein Thermalbad.
St. Martin des Brômes verfügt über ein paar echte Schmuckstücke: Kirche und Wehrturm, die beide dominant über dem Ort liegen, sollte man besichtigen. Zwar ist das Museum im Turm recht winzig, aber trotzdem unbedingt sehenswert.
Der Wehrturm stammt aus der Templerzeit (XIII.Jhdt.), das gallo-römische Museum ist vom 1. Juli bis zum 15. September geöffnet (außer montags). Auskünfte gibt die Bürgermeisterei Tel: 04 92 78 02 02. Hier kann man sich auch zur Besichtigung der Kirche anmelden. Die Fresken stammen von dem Maler Gibelin.
Archäologische Liebhaber wird interessieren, das am Zusammenfluss von Verdon und Colostre ein griechisch-ligurisches Oppidum lag. Es handelt sich um eine der ältesten dörflichen Besiedlungen dieser Region. Hier hat man bei Ausgrabungen einige griechische! Münzen finden können.
(Wer die genaue Lage wissen möchte, mag Herrn Bechen kontaktieren.)
Der Ort liegt nur wenige Kilometer vom Stausee Esparron, wo Surfen, Schwimmen und Segeln bestens möglich sind, entfernt. In der Umgebung lässt sich wunderbar wandern, mit dem Bike umherfahren oder Reiten.
Hier eine gute Adresse für Pferdefreunde:“Le Palhanet”, René Burle züchtet die schwarzen, robusten Merin-Pferde aus den Pyrenäen. Diese sind äußerst geländetauglich, was die Ausritte zu einem unvergleichlichen Erlebnis werden lässt. Herr Burle führt auch astronomische und Trüffel-Seminare durch.